Husten, Schnupfen, Heiserkeit, Kopf- und Nackenschmerzen

Eine Erkältung entsteht durch die Entzündung der Schleimhäute des Rachens, des Nase, der Ohren und der Bronchien. Diese Entzündung geht einher mit einer sehr starken Schleimbildung. Geht es einem durch die Entzündung am Kopf schon schlecht, Kopf- und Gliederschmerzen entstehen, das Immunsystem reagiert mit Fieber, dann ist der sich ständig neu bildende Schleim besonders lästig.
Die Schulmedizin bietet Techniken feil, die die Symptome lindern sollen. Die Ursache wird in die Welt der Mikroorganismen und ihre boshaften Wirkungen auf den menschlichen Organismus geschoben. „Der Schnupfen kommt sieben Tage, bleibt sieben Tage und geht sieben Tage.“, so der weise Rat eines jeden Allgemeinmediziners. Leider bleibt der Schnupfen dann ein halbes Jahr, mal schwächer und mal stärker.

Das ist das Rad des Schicksals. Mutter Natur weiß schon warum sie den menschlichen Körper mit einem kollabierenden Schleim belastet, der kommt, bleibt und geht. Für den Biologen ist es klar. Dieser Schleim schützt die darunter liegenden Schleimhäute. Verwunderlich nur ist, daß dieser Schleim zunehmend verdächtigt wird, Ursache für karzinogene- und tumorische Zellveränderungen verantwortlich zu sein. Er schützt also nicht sondern ist die Ursache für Krebs. Unter dem Mikroskop sieht man in diesem mit Jod eingefärbten Schleim eine große Anzahl an Hyphen und Sporen. Die umherschwimmenden Hyphen werden von der Schulmedizin als „unspezifische Zilien“: „Zytoplasmafortsätze von eukaryotischen Zellen. Sie sind feine bewegliche Zellfortsätze, die Differenzierungen der Oberfläche von Epithelzellen sind.Gemeinsam mit den Geißeln der Eukaryoten bezeichnet man Zilien auch als Undulipodien.“ Auf diesem Wege wird dieses Gewebe zu menschlichen Gewebe und für vollkommen normal gehalten, obwohl sie wie auch Pilzgewebe im Dunkelfeldmikroskop leuchtet.

Dieser Schleim besteht in einem hohen Anteil aus einem Glukose-Derivat und bildet so einen perfekten Nährboden für Zellgewebe die Kohlenhydrate verstoffwechseln. Hustenschleim ist also eine Pilznährlösung, randvoll mit ihren Sporen und amöbenähnlichen Hyphen, wie geschaffen, einen Pilz an einem entzündlichen Prozess besiedeln zu lassen. Diese entzündete Pilzbesiedlung kann unter ungünstigen Bedingungen und bei chronischem Befall zu Krebszellen mutieren. Dies geschieht besonders häufig im Darm. Im Hals kommt dieser Befall harmloser als Angina, im Ohr als Mittelohrentzündung, in den Augen als Bindehautentzündung in der Nase als Schnupfen und im Magen als Magenentzündung vor.

Symptombekämpfung verhindert nicht die Wiederkehr des Symptoms, sie organisiert lediglich die Abhängigkeit von ihrer Medikation. Wie schön wäre es, die Ursache zu heilen. Darum soll es hier gehen. Ziel meiner Therapie ist, die Ursache für die Entzündung der Schleimhäute zu Beseitigen und nicht die Entzündung zu besänftigen.

Im Unterschied zur Symptombesänftigung, bei der sich die Erfolge in kürzester Zeit einstellen, können sich in meiner Therapie die Symptome vorübergehend noch verstärken.  Das Immunsystem des Körpers beginnt zu arbeiten. Daher empfehle ich dringend die Einnahme von ASS-500, 3 x täglich nach dem Essen in einem halben Glas mit Wasser aufgelöst. Zur Verstärkung des Effektes wird dem Wasser ein halber Teelöffel Vitamin-C-Pulver zugesetzt. Vitamin-C-Pulver sollte ständig gelutscht werden. Preiswert ist es in Drogerien oder in großen Supermärkten in kleinen Büchsen für unter fünf Euro erhältlich. Diese Kombination lindert die Schmerzen, wirkt Fiebersenkend und unterstützt den Heilungsprozess. Eine Liste der eingesetzten Mittel und ihren möglichen Bezug steht am Ende des Textes.

Während der Therapie darf auf keinen Fall Zucker oder Süßes gegessen werden. Das ist der direkte Treibstoff für den entzündlichen Schleim. Jede Form von Zucker ist die direkte Vorstufe für die Glukoseverbindungen des Schleims, kein Zucker, kein Schleim. Allen menschlichen und pilzlichen Schleimen ist diese Glukosebasis gemein. Bei Pilzen wie beim Menschen versucht sich das schleimbildende Organ vor negativen Umwelteinflüssen schützen. Je gefährlicher die Einstufung des Gegners, umso mehr Schleim produziert es.
Leider schleimt es auch ohne Zucker zu essen weiter. Hier rächt sich der fettangesetzte Körper. Früherer Zuckerkonsum hat sich direkt in Bauchfett, Doppelkinn und Pausbäckchen verwandelt. Das sind die Energiereserven für die Schleimerzeugung, einer sehr unangenehmen Methode, sein Körperfett los zu werden.

Zerstampfe täglich zwei Amalaki-Nüsse, das sind getrocknete indische Stachelbeeren. Stündlich davon einen halben Teelöffel in den Mund nehmen und langsam im Mund verteilen. Anfangs fühlt sich der Mund wie taub an und man kann kaum noch die Zunge bewegen. Die obersten Schleimhäute des Mundes beginnen sich zu lösen und alles fühlt sich pelzig an. Amalaki verrichtet seinen Job jedoch völlig schmerzfrei. Diesen Prozess sollte man unbedingt mit viel möglichst saurem Joghurt und saurem Kefir flankieren. Wenn möglich, dem sauren Kefir frisch zerstoßenen Thymianbrei beigeben.
Sehr gut geeignet ist auch Greapfruitkernextrakt. Diesen sollte man jedoch mit äußerster Vorsicht dosieren. Beginnen sollte man mit einem bis zwei Tropfen auf ein halbes Glas lauwarmes Wasser. Das gurgelt man dann gründlich im Mund und Rachen, unter der Zunge und zwischen Lippen und Schneidezähnen. Alle drei Tage kann die Tropfenanzahl um einen Tropfen erhöht werden. Ab sieben Tropfen sollte man vorsichtiger werden. Eine zu hohe Dosis erzeugt ssehr starke Schmerzen im Mund. Die reinigende Wirkung dieses Extraktes ist enorm und sofort erfahrbar. Gewöhnliches Wasser schmeckt auf einmal süß und alle anderen Geschmäcker erscheinen viel intensiver und nuancierter. Wer Angst vor dem Schmerz hat, sollte auf Amalaki ausweichen.
Besonders wichtig für die erfolgreiche Therapie ist das beständige Lutschen von Salmiakpastillen, ohne Zucker. Wem es schmeckt der kann die Lakritzmischung verwenden. Hier gilt, je mehr umso besser. Salmiak verhindert die Synthese eines für die Schleimbildung entscheidenden Eiweißes im Schleim. Der Schleim schäumt auf und die darin enthaltenen Zellen werden denaturiert. Fest sitzender Husten löst sich und kann abgehustet werden.

 

 

 


Von Felix Cyano

Erkenntnisgewinnungstechniker